Verein möchte heuer wieder einen Maibaum klauen – Neuer Vorstand
Klare Ziele für 2025 stehen auf der Agenda des Vorstands der Finsinger Burschen um (v.l.) Benedikt Hernaiz, Andreas Wimmer, Johannes Leipert, Antonio Kreuzer, Maxi Weber und Maxi Mayer. © Julia Adam
Finsing – Vereine, die heuer einen Maibaum rund um Finsing aufstellen, müssen sich in Acht nehmen. Der neu gewählte Vorstand des Burschenvereins Finsing hat sich ein klares Ziel gesetzt. Nachdem die Burschen ihren Maibaum im vergangenen Jahr vor zahlreichen Klauversuchen schützen mussten, steht für sie fest: „2025 möchten wir wieder einen Baum klauen.“
Das sagt zumindest Antonio Kreuzer, der zum Vorsitzenden gewählt wurde und damit Benedikt Stiegler nach sechs Jahren ablöst. „Es muss irgendwann auch mal wieder etwas Frisches kommen. Jetzt dürfen die Jungen ran“, begründete er seine Entscheidung.
Kreuzer war bisher 2. Kassier. „Mir ist es wichtig, dass unser Verein bestehen bleibt und wir an den Traditionen festhalten können“, so der 22-jährige Kfz-Mechatroniker. Eine dieser Traditionen sei der Maibaumklau. „Wir haben uns noch keinen rausgepickt. Wir sehen einfach mal, was sich ergibt. Damit möchten wir dieses Brauchtum erhalten.“ Grundsätzlich hofft der neue Vorsitzende, die Feste und Feierlichkeiten der Finsinger Burschen weiterhin so reibungslos über die Bühne zu bringen wie bisher.
Unterstützt wird Kreuzer vom 2. Vorsitzenden Johannes Leipert, 1. Kassier Andreas Wimmer, 2. Kassier Benedikt Hernaiz, 1. Schriftführer Maxi Weber und 2. Schriftführer Maxi Mayer.
Julia Adam (Quelle: Münchner Merkur)